۱۶ شهریور ۱۴۰۵ FA EN AR DE FR
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Gesundheit

Die neue Generation von Mädchen: Das Gefühl des Brechens und des Wahnsinns in der Therapie-Welt

  • Die neue Generation von Mädchen ist mit einer Sprache der Therapie und Psychologie aufgewachsen, die sie zu einem Gefühl des Scheiterns und des Wahnsinns führt. Besorgniserregende Veränderungen im Verhalten und Denken junger Patientinnen sind zu beobachten.
توسط فرزاد آذری ۱۶ شهریور ۱۴۰۵ · ۱ ساعت پیش ۳۰,۲۲۳ بازدید
Die neue Generation von Mädchen: Das Gefühl des Brechens und des Wahnsinns in der Therapie-Welt
تصویر Die neue Generation von Mädchen: Das Gefühl des Brechens und des Wahnsinns in der Therapie-Welt

Hazel, ein ۱۶-jähriges Mädchen, sitzt bei unserem ersten Treffen in meinem Büro. Sie richtet ihre rote Brille und starrt mich mit ihren braunen Augen an. Heutzutage ist es nicht mehr wie früher, junge Mädchen wie Hazel zu treffen. Sie sprechen mehr denn je über das Gefühl des Scheiterns und psychische Erkrankungen.

Therapiesprache oder Etikettierung?

Die neue Generation von Mädchen verwendet anstelle der Ausdruck ihrer Gefühle eher Wörter und Phrasen aus der Psychologie. Sie verwenden schnell Begriffe wie „Angst“, „Depression“ und „Störung“, was nicht nur nicht zur echten Einsicht in ihre Gefühle beiträgt, sondern sie auch in einen engen Rahmen von Krankheiten einordnet. Dieser Ansatz kann zu ernsthaften Schäden führen und vermittelt den Eindruck, dass junge Mädchen sich anstelle von Bemühungen um Besserung als „Patienten“ definieren.

Besorgniserregende Veränderungen im Verhalten

Als Psychiater mit ۲۰ Jahren Erfahrung beobachte ich deutliche Veränderungen in der Art und Weise, wie Mädchen mit den Herausforderungen des Lebens umgehen. Diese Mädchen suchen nicht nach Lösungen, sondern nach Etiketten, die sie als „krank“ kennzeichnen. Diese Situation schadet nicht nur ihrem Selbstbewusstsein, sondern hindert sie auch daran, sich um Besserung zu bemühen und sich ihren Problemen zu stellen.

In der heutigen Welt haben soziale und mediale Druck zur Bildung dieser Mentalität beigetragen. Sie leben in einer Welt, in der jedes Gefühl einem Etikett zugeordnet werden muss. Aus diesem Grund bezeichnen sie sich leicht als „gebrochen“ oder „verrückt“, ohne zu verstehen, welche Auswirkungen diese Ausdrücke auf ihre psychische Gesundheit haben.

Schließlich muss diese Generation lernen, dass Gefühle natürlich und menschlich sind und keiner Etikettierung bedürfen. Anstelle des Gefühls des Scheiterns sollten sie nach Lernen und Wachstum streben. Dieser Wandel im Denken kann ihnen helfen, ein gesundes und sinnvolles Leben zu führen.